Niemand bleibt allein!

not alone

Die Kampagne not alone braucht dringend Geld.

Seit knapp eineinhalb Jahren ziehen fast jeden Montag rassistische Pegida-Aufmärsche durch München. Die Teilnehmer*innenzahl der rechten Demos stagniert schon seit geraumer Zeit bei 100-150 Personen. Die Orga muss sich neben internen Streitigkeiten zunehmend auch mit der Stadt und dem KVR herumschlagen. Das hat den Rechten weniger attraktive Versammlungsorte zugewiesen, sodass sich Pegida seit einigen Wochen entschieden hat keine Versammlungen durchzuführen und gegen die Maßnahmen der Stadt zu klagen. Vor allem aber kontinuierlicher Gegenprotest ist es, der verhindern kann dass rassistische Hetze, Antisemitismus, Sexismus und andere Widerlichkeiten zur unwidersprochenen Normalität werden. Der antifaschistische Widerstand wirkt dabei deutlich koordinierter und besser aufgestellt als noch vor einigen Monaten. Mittlerweile gelingt es Gegendemonstrant*innen regelmäßig auf die Route des Pegida-Aufmarschs zu gelangen und ihn durch Blockaden zu stören und häufig auch zu verkürzen bzw. die Polizei zum Umleiten der Demo zu zwingen. Nicht verbessert hat sich die Situation jedoch angesichts der Repression, mit der sich Antifaschist*innen nach wie vor konfrontiert sehen. Zahlreiche Personen wurden verurteilt, etliche Verfahren laufen noch. Massenverhaftungen aufgrund von Sitzblockaden und U-Haft wegen einem angeblich zu kurzen Fähnchen bilden dabei nur traurige Höhepunkte. Um sich diesem organisierten Angriff auf den antifaschistischen Widerstand zur Wehr zusetzen und die Repression mit Solidarität zu beantworten wurde die Kampagne „not alone“ ins Leben gerufen. Durch Öffentlichkeits- und Pressearbeit im Rahmen der Kampagne wurde versucht, die Repression stärker öffentlich zu thematisieren. Durch Soliparties und Spendensammlungen konnten zahlreiche betroffene Aktivist*innen unterstützt werden. Die Kosten, die durch Verfahren, Anwaltskosten, etc. anfallen, übersteigen oft die finanziellen Möglicheiten der Betroffenen. Diese Kosten gemeinsam und solidarisch abzufedern stellt eine Notwendigkeit dar, damit entschlossener Antifaschismus möglich bleibt, zumal mit einer baldigen Fortsetzung der Pegida-Märsche zu rechnen ist. Wir bitten euch deshalb uns nach euren finanziellen Möglichkeiten als Einzelpersonen oder durch eure Strukturen zu unterstützen, Soliparties zu organisieren oder uns anderweitig zu supporten. Die not alone-Kampagne braucht dringend Geld um weiter Aktivist*innen finanziell helfen zu können.
Getroffen hat es einige, doch gemeint sind wir alle! Niemand bleibt allein!

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